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Aktualisiert: 15.09.2016

    

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Südäthiopien - Kenia - Expeditionsreise   

 22 Tage  Expeditions-Busreise                                                                                                             ReiseNr.  042

 

 

 

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Philipp Hedemann

Der Mann, der den Tod auslacht
Begegnungen auf meinen Reisen durch Äthiopien –ein Land zwischen Aufbruchswillen und Stillstand

„Wer nicht reist, wird immer glauben, dass seine Mutter die beste Köchin ist“, lautet ein afrikanisches Sprichwort. Philipp Hedemann wollte wissen, wie andere Mütter kochen und reiste mit dem Geländewagen mehrere Tausend Kilometer durch Äthiopien. "Der Mann, der den Tod auslacht" erzählt humorvoll von abenteuerlichen Reisen und spannenden Begegnungen in Äthiopien, porträtiert unterhaltsam und informativ das geheimnisvolle und widersprüchliche Land im Osten Afrikas. (Verlagstext)

Paperback, 272 Seiten
nur Euro 14,99    Buch kaufen

 

 

 

 

Südäthiopien - Kenia - Expeditionsreise   

 22 Tage  Expeditions-Busreise                                                                                                                            ReiseNr.  042

 

Reiseinformationen  Tourverlauf  Reisepreis    Äthiopien-Info  Äthiopien-Reisen   Kenya-Info  Kenya-Reisen

 

 

 

Wir laden Sie zu einer ausgefallenen Expeditionsreise, einer Kombinationstour durch den Süden Äthiopiens und den Norden Kenias ein. Im Süden von Äthiopien treffen wir auf verschiedene Ethnien. Besonders interessant und auch bekannt sind dabei die Mursi („Tellerlippenfrauen“) und die Konso. Eine Reise durch Südäthiopien ist eine Reise in eine andere Welt. Völlig abseits der Hauptrouten und durch fantastische Landschaften kommen wir zum größten Wüstensee der Erde, dem Lake Turkana. Im Norden Kenias werden wir die großartige Tierwelt im Maralal Wildreservat und Samburu Wildreservat kennenlernen. Unsere erhöhten Allrad-Busse mit den verschiebbaren Panoramafenstern sind bestens für die Pirschfahrten in der afrikanischen Großtierwelt geeignet.
 

Addis Abeba - Awasa - Arba Minch - Konso - Mago Nationalpark - Yabelo - Marsabit Nationalpark - Turkana See - Samburu Wildreservat - Nairobi

 

Hauptstadt Addis Abeba
Gewaltige Naturschönheiten entlang des Ostafrikanischen Grabenbruchs
Familien der Mursi, Borena, Konso, Dorze u.a.
Marsabit Nationalpark - märchenhafte Oase inmitten einer wilden Wüsten- und Halbwüstenlandschaft
Fantastischer Lake Turkana (Rudolfsee)
Maralal- und Samburu-Wildreservat

 

 

Tourverlauf:

 

 

1. Tag: Flug nach Addis Abeba
Wir fliegen mit einer planmäßigen Linienmaschine nach Addis Abeba in Äthiopien. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.

2. Tag: Addis Abeba
Nach der Ankunft in der äthiopischen Hauptstadt haben wir einen Aufenthalt mit Stadtrundfahrt und Besichtigungen: Nationalmuseum, Ethnografische Museum, Dreifaltigkeitskirche Haile Selassie, Churchill-Road, Sankt Georgs-Krönungs-Kathedrale. Ein Höhepunkt in Addis Abeba ist der Mercato, Afrikas größter Markt (am Sonntag findet dieser Markt nicht statt).  
 

3. Tag: Addis Abeba - Awasa
Wir fahren in südlicher Richtung entlang des Afrikanischen Grabenbruchs (Rift Valley) an mehreren Seen vorbei durch das Gebiet der Oromo. Anschließend führt die Fahrt durch trockenes und flaches Hochland mit Staatsfarmen und neuen Landarbeitersiedlungen nach Awasa.

4. Tag: Awasa - Arba Minch
Am frühen Morgen besuchen wir den Fischmarkt von Awasa. Anschließend führt die Fahrt durch eine ursprüngliche Landschaft mit malerischen Rundhütten, die aus Holz und Lehm gebaut sind. Über Sodo erreichen wir den größten See Südäthiopiens, den Abayasee. Tagesziel ist Arba Minch, Stadt der „Vierzig Quellen“. Arba Minch liegt am Fuß der Bergkette, die den Namen Himmelsbrücke trägt und den Abayasee vom Chamosee trennt.

5. Tag: Arba Minch
Am Vormittag begeben wir uns zum farbenfrohen Marktflecken Chencha im Gebiet der Dorze. Dieser Volksstamm ist bekannt für seine Webkunst. Die farbenprächtigen Tücher, die auf den Märkten und am Straßenrand angeboten werden, sind lohnende Souvenirs. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer interessanten Bootsfahrt auf dem Chamosee im Gebiet des Nechisar-Nationalparks. Krokodile, Nilpferde und eine Vielzahl von Wasservögeln können auf der Bootstour beobachtet werden.

6. Tag: Arba Minch - Konso
Die Fahrt führt entlang des Chamosees in die gebirgige Region der Konso. Die Konso sind für ihren Totenkult und ihre terrassierten Hirsefelder bekannt. Die Dörfer der Konso sind sehr dicht bebaut und mit hohen und massiven Steinwällen umzäunt. Früher dienten diese u. a. zur Abwehr von Feinden oder auch wilden Tieren wie Hyänen und Löwen. Die wenigen Eingänge sind rund um die Uhr von den Männern bewacht worden. Wir besuchen ein Konsodorf. Anschließen führt uns ein Spaziergang zum König der Konso, wo wir die bekannten hölzernen Grabfiguren bewundern können.

7. Tag: Konso - Jinka
Über Key Afer, der Hauptstadt der halbnomadisierenden Ethnie der Bena, fahren wir nach Jinka. Jinka ist der Ausgangspunkt für die Expeditionen ins Land der Mursi, und liegt am Rand des Omo- und Mago-Nationalparks. Auf verschiedenen Märkten erleben wir buntes Treiben einer ethnografischen Vielfalt.

8. Tag: Mago-Nationalpark
Durch eine sehr dicht bewachsene Dornbuschsavanne unternehmen wir mit einheimischen Fahrzeugen eine Fahrt durch den Mago-Nationalpark. Mit etwas Glück sehen wir Kudus, Kronenducker, Paviane, Büffel u. a. Hier lebt auch der Volksstamm der Mursi, deren Frauen wegen ihres einmaligen und außergewöhnlichen Schmucks weltweit bekannt sind. Besonders sticht dabei der Unterlippenteller ins Auge, den die Mursi-Frauen tragen („Tellerlippenfrauen“). Am Nachmittag besuchen wir ein Dorf der Aari, wo uns das Töpfern, Schmieden und das Backen des Fladenbrots Inschera gezeigt wird.

9. Tag: Jinka - Konso - Yabelo
Eine sehr steile Lehmpiste bringt uns zum kleinen, aber sehr schönen Völkerkundemuseum (wetterabhängig). Wir haben einen herrlichen Blick auf Jinka und das umliegende Tal. Anschließend Rückfahrt nach Konso, dem Verwaltungszentrum des gleichnamigen Gebietes. Die Konso leben als sesshafte Feldbauern und haben ihre Felder terrassenförmig mit steinernen Ringmauern umgeben. Anschließend Weiterfahrt nach Yabelo.

10. Tag: Yabelo - Moyale
Das Landschaftsbild wird von einer Wüstensavanne geprägt. Von Yabelo geht es über Dubuluk nach Soda. Wir haben einen Aufenthalt am Kratersee. Anschließend besuchen wir den „singenden Brunnen“. Hier schöpfen die Borena-Männer das Wasser. Sie stehen auf Stufen und singen, damit sie den Takt zum Weiterreichen der Eimer einhalten. Weiterfahrt vorerst noch auf der Asphaltstraße, über Mega durch Sidamo, die südlichste Provinz Äthiopiens. Hier treffen wir bereits auf Nomaden vom Stamm der Borena, die ihr Vieh beiderseits der Grenze von Äthiopien und Kenia weiden. Übernachtet wird im Grenzbereich bei Moyale.

11. Tag und 12. Tag: Moyale - Turbi - Marsabit Nationalpark
Nach Erledigung der langwierigen Grenzabfertigung fahren wir über eine staubige Piste durch die Wüste Nordkenias. Die Einsamkeit wird zum besonderen Erlebnis. Vereinzelt treffen wir stolze Nomaden. Wir erreichen Marsabit, die nördlichste Stadt in Kenia, die wie auf einer grünen Insel inmitten der unwirklichen Umgebung liegt.

13. Tag: Marsabit Nationalpark - North Horr
Heute durchqueren wir die Chalbi Wüste, die früher ein riesiger See war und jetzt von Soda-Asche bedeckt ist. Bei North Horr sehen wir das 10 m hoch aufgeworfene Lavafeld, das sich über 100 km nördlich bis Äthiopien erstreckt. Auf unserer Route treffen wir gelegentlich auf kleine Kamelkarawanen der Gabbra.

14. Tag und 15. Tag: North Horr - Loyangalani am Lake Turkana (Rudolfsee)
Auf dem Weg zum Lake Turkana (Rudolfsee) durchfahren wir den Ostafrikanischen Grabenbruch (Great Rift Valley). Beim Aufenthalt am Lake Turkana besteht die Möglichkeit zu einem Ausflug mit einheimischen Booten entlang des Seeufers, wo man neben Krokodilen eine interessante Vogelwelt beobachten kann. Sie können auch ein El Molo-Fischerdorf besuchen oder Zeit zur Erholung oder zu Spaziergängen durch die Oase nutzen.

16. Tag und 17. Tag: Loyangalani - Baragoi - Maralal
Wir verlassen den Lake Turkana und durchqueren auf einer beschwerlichen Piste das „Tal des Todes“, wie es Graf Teleki nannte, und lassen den weithin sichtbaren Mt. Kulal (2.290 m) hinter uns. Durch Dornbuschsavanne gelangen wir zur Oase South Horr, die in einem Talkessel liegt und uns zu einer kleinen Pause einlädt. Durch leicht hügeliges Gelände und offene Trockensavanne erreichen wir die größere Siedlung Baragoi. Wir fahren nach Maralal.

18. Tag: Maralal - Samburu Wildreservat
In und um Maralal begegnen wir den mit den Masai verwandten Samburus. Allmählich verlassen wir die Wüste und erreichen Archers Post. Am Rande des Samburu Wildreservats besuchen wir Umoja - „Das Dorf der Frauen“. In diesem Dorf leben ausschließlich Frauen, die uns ihre Kultur und Tradition näher bringen. Übernachtet wird auf dem von den Frauen aufgebauten Camp am Uaso Nyiro Fluss.

19. Tag: Samburu Wildreservat
Wir haben einen ganztägigen Aufenthalt in diesem für manche Naturliebhaber schönsten Park Kenias. Die halbwüstenartige, offene Landschaft mit vulkanischen Bergrücken beherbergt eine sehr interessante Tierwelt mit einigen äußerst seltenen Arten wie die Netzgiraffe mit herrlichen Zeichnungen, das Grevyzebra, Gerenuk (Giraffengazelle), Spießbock etc. Der Wasserreichtum und der schattige Wald des Uaso Nyiro Flusses ziehen eine große Menge von Tieren wie Elefanten, Löwen und die großen Nilkrokodile an. In der Freizeit am Morgen und am Nachmittag besteht die Möglichkeit zu Pirschfahrten mit einheimischen Jeeps. Übernachtet wird auf dem in der Nähe gelegenen Camp am Uaso Nyiro Fluss.

20. Tag: Samburu Wildreservat - Tuchi
Nachdem wir den Park verlassen haben, fahren wir nach Isiolo. Kurz nach Meru überqueren wir den Äquator. Die Reise führt durch eine sehr abwechslungsreiche, grüne, hügelige Landschaft nach Tuchi bei Embu. Zwischen größeren Teeplantagen sind eingestreut die kleinen „shambas“ - genannten Felder - der Subsistenzbauern.

21. Tag: Tuchi - Nairobi - Rückflug
Durch das Kernsiedlungsgebiet der Kikuyu, der größten Volksgruppe Kenias, fahren wir vorbei an Thika mit seinen riesigen Ananasplantagen nach Nairobi, der Hauptstadt Kenias. Transfer zum Flughafen und Rückflug.

22. Tag: Rückflug


 

 

 

Reiseinformationen

 

 

Leistungen:

Deutschlandweite Anreise mit der Bahn zum Abflugsort und zurück in der 2. Klasse

Linienflug mit Lufthansa von Frankfurt nach Addis Abeba und zurück von Nairobi in der Economy-Klasse, alle Transfers
Flughafengebühren, Treibstoffzuschlag und Luftverkehrssteuer
Reise mit dem kombinierten 20-Sitzer-Allradbus einschließlich Pirschfahrten im Marsabit N.P. und im Maralal Wildreservat
Übernachtung im Rollenden Hotel mit Frühstück und Abendessen

Pirschfahrt im Mago N.P. mit einheimischen Fahrzeugen
1 Hotelübernachtung in Addis Abeba im Doppelzimmer mit Halbpension
Mehrmals Abendessen in landestypischen Lokalen
Deutsche Studienreiseleitung
Eintritte in Nationalparks
Örtliche Führer und Begleiter

Es gelten die Informationen und AGB des Veranstalters.

 

Nebenausgaben:

 Visa

 Anschlussflüge

 Eintrittsgelder

 fakultative Ausflüge

 Mittagessen und Getränke

 Ausgaben des persönlichen Bedarfs

 

 

 

Hinweise:                                           

 

 

Rotelreisen sind Reisen für Aktive, unabhängig vom Alter. Unsere Gäste wollen viel sehen und erleben.

Man reist mit dem Rollenden Hotel, weil es nirgendwo sonst so viel wertvolle Information für einen guten Preis gibt, oder vielleicht auch deshalb, weil einen die besondere Art des Reisens fasziniert. Eine gewisse Liebe zum Camping gehört mit dazu.

Rotelreisen sind sehr gesellige Reisen. Für individuelle Unternehmungen bleibt genügend Zeit. Auch als Einzelreisender werden Sie sich in der Gruppe sehr wohl fühlen. Bei unseren Reisen mit dem Rollenden Hotel zahlen Sie keinen Einzelzimmerzuschlag.

Rotelreisen sind keine körperlich anspruchsvolle Reisen. Bei Spaziergängen und Wanderungen können Sie aber natürlich auch körperlich aktiv werden.

 

Rotelreisen sind Campingreisen. Wir wählen die bestmöglichen Übernachtungsplätze, in manchen Ländern an Hotels oder Lodges. In einigen Ländern wird vereinzelt auch in freier Natur übernachtet. Unvergesslich sind Übernachtungen in der Wüste oder in einem Wildcamp der Serengeti.

Der Veranstalter weist darauf hin, dass alle fakultativen Angebote nicht unter die Veranstalterhaftung fallen. Sie unternehmen solche Programme immer auf eigene Gefahr.

 

Witterungs- und verkehrsbedingte Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Preisänderungen, Irrtümer und Unvorhergesehenes vorbehalten. Eine Haftung für die Inhalte der Texte wird nicht übernommen.

 

 

 

 

 Reisepreis pro Person:

 

 

Termine:                                           

2017

                     01.02. - 22.02.2017

2018

                     01.02. - 22.02.2018

 

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THILO THIELKE

KENIA
Reportagen aus dem Inneren eines zerrissenen Landes

Januar 2008: Kenia stand an der Schwelle zum Bürgerkrieg. Mit Macheten bewaffnete Jugendliche wüteten in den riesigen Slums der Hauptstadt Nairobi, im Westen des Landes wurden Protestmärsche niedergeknüppelt und im Rift Valley verbrannten Menschen in Kirchen. Auslöser der Unruhen waren die Präsidentschaftswahlen vom 27. Dezember 2007. Präsident Mwai Kibaki hatte die Wahlen knapp gewonnen und sich erneut vereidigen lassen. Doch Opposition und internationale Beobachter witterten Betrug. Zu offensichtlich waren die Unregelmäßigkeiten bei der Stimmenauszählung gewesen. Kenia schlitterte ins Chaos. Vor allem Angehörige der herrschenden Kikuyu-Ethnie fielen brutalen Übergriffen zum Opfer. Erst seit April 2008 regieren Mwai Kibaki als Präsident und der Oppositionspolitiker Raila Odinga als Ministerpräsident gemeinsam. Doch der Frieden in dem einst für stabil gehaltenen ostafrikanischen Land ist brüchig.

Thilo Thielke
KENIA
232 Seiten
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